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Belegung im “Sonneblick” Das Komitee „Anwohner Sonneblick“ hat an der Sitzung vom 04.04.2016 die zukünftige Belegung des Sonneblicks nochmals  intensiv und ausführlich diskutiert.  Aktuell hat der Sonneblick gemäss eigenen Angaben eine Belegung von 4000-5000 Übernachtungen pro Jahr, das sind etwa 80 pro Woche. Wenn das zukünftige Asylzentrum mit 120 Personen belegt ist, kommt man in einem Jahr auf fast 44‘000 Übernachtungen, das sind über 800 pro Woche. Das Zehnfache!! Eine Belastung der Bevölkerung von Walzenhausen ist sehr wahrscheinlich. Die Folge wird sein, dass Einwohner wegziehen und kaum jemand noch den Weg nach Walzenhausen findet. Die Gemeinde verliert Steuereinnahmen, die Vermieter büssen Mieteinnahmen ein.  Ein weiterer wirtschaftlicher Aspekt ist der Verkehrswert von Grundeigentum. Wenn Walzenhausen an Attraktivität verliert wird der Verkehrswert der Liegenschaften sinken. Es ist nicht das Fremdkapital (Hypothek), das schwindet,  sondern die Eigenmittel. Da kommen bei manch einem existenzielle Sorgen auf. Aufgrund dieser Tatsachen gelangt das Komitee zur Ansicht, das für das Asylzentrum die Dauer von 2 Jahren und die Personenanzahl von 45 die obere Grenze darstellt. Mehr geht definitiv nicht!    
Die Diskussionen um das vom Kanton geplanten Asylantenzentrum muss der Gemeinderat von Walzenhausen sachlich führen. Dies auch ganz im Wissen um die grossen Ängste und Sorgen eines beachtlichen Teils der Bevölkerung von Walzenhausen. Deshalb war es ihm ein grosses Anliegen, die Frage nach einer allenfalls nötigen Umzonung (aktuell: Kurzone) abzuklären. Obwohl auch die kantonale Behörde eine Umzonung ins Auge fasste, ist diese jedoch nach kompetenter Auskunft nicht nötig. Dieser Entscheid wird auch durch ein Bundesgerichtsentscheid untermauert. Weitere Abklärungen, die der Gemeinderat veranlasste, zeigen, dass durch die Kapazitätserhöhung, auch wenn keine baulichen Massnahmen nötig wären, es sich um eine baubewilligungspflichtige Zweckänderung handelt. Ein Verfahren ist somit durchzuführen. Dazu mögliche Auflagen sind in Abklärung.
Asyldurchgangszentrum Sonneblick Walzenhausen Sehr geehrte Frau Regierungsrätin, sehr geehrte Herren Regierungsräte Der grossen Problematik im Asylwesen sind wir uns bewusst und sind auch bereit unseren Anteilzur Lösung des Problems beizutragen. Das geplante Asyldurchgangszentrum bereitet uns Sorge. Für unsere Gemeinde und uns Anwohner wird das unzweifelhaft zu einer grossen Belastung werden. Wir wenden uns an den Gesamtregierungsrat, weil Herr M. Weishaupt nicht bereit ist mit uns gemeinsam eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung in dieser Sache zu suchen. Er und seine Mitarbeiter haben ein Modell ausgearbeitet welches auf die Dauer von 10 Jahren und auf 80 - 120 Personen ausgelegt ist. Wie Sie wissen, ist der Gemeinderat und die überwiegende Mehrheit der Einwohner von Walzenhausen gegen dieses Konzept. Herr Weishaupt will weder über die Dauer noch über die Anzahl Personen verhandeln. lm Gegenteil, um sein kostenoptimiertes Modell umzusetzen ist er allem Anschein nach sogar bereit (sollte Appenzell Ausserrhoden nicht so viele Asylbewerber zugeteilt erhalten) das Kontingent mit Asylbewerbern aus dem Kanton St. Gallen auf 80 Personen aufzustocken. Wir können seine Haltung nicht verstehen und nicht nachvollziehen. Wie schon erwähnt sind wir bereit, im Gegensatz zu Betroffenen in anderen Kantonen, unseren Beitrag zur Lösung des Asylproblems zu leisten. Für eine vernünftige und gute. Lösung sind wir offen und helfen bei deren Umsetzung. Freundliche Grüsse Komitee “Anwohner Sonneblick
26.08.2016 Brief an den Regierungsrat AR
Brief 28.05.2016 Brief an die Bevölkerung
23.09.2016  Neue lnformationen zum geplanten Asyldurchgangszentrum "Sonneblick"
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31.10.2016  Die Einsprache zur Bauanzeige im Sonneblick wurde Fristgerecht eingereicht.
WEITERLESEN WEITERLESEN 15.09.2016   Nur noch unter “ferner liefen”. WEITERLESEN WEITERLESEN
27. April 2017
10. Mai 2017
12. Mai 2017
31. Januar 2017
10. Dezember 2016
07. Dezember 2017
16. April 2018
14.November 2018